Archive for Oktober, 2008

whats wrong with this country?

Donnerstag, Oktober 30th, 2008

Geht man in der Nacht raus um noch eine letzte Zigarette des Tages zu rauchen, sieht man einen Mann von unserem Hinterhof kommen, in sein Auto steigen und davon fahren. Sagt man dann zum Spass zum Oberst (Hans) Sattler dass der bestimmt die Fahrräder platt gemacht hat, ist man später noch sprachloser wenn man sieht dass mein Fahrrad schonwieder komplett ohne Luft im Hinterreifen ist. Hallo??????

Und nein, es kann kein Zufall sein, da ich seit Freitag nicht mehr Fahrrad gefahren bin und ich gestern Nachmittag noch den Fahrradlenker nachgezogen habe, wo alles funktionstüchtig war.

Schnupfen

Samstag, Oktober 25th, 2008


Wenn eins hier in Irland sicher ist, dann dass es hier wohl immer regnet. Gerade in den letzten Wochen war es immer eine Freude morgens sich auf sein Bike zu schwingen und zur Uni zu radeln.
Nein, wirklich, ich scheine gerade einen 6ten Sinn für das Wetter in Donegal zu entwickeln. Wer nicht nass werden will bräuchte theoretisch nur mich anrufen und zu fragen ob ich noch vor habe rauszugehen. Wenn ja, dann kann man von einen Regenschauer erster Güte ausgehen. Auf blauen Himmel braucht man garnicht zu achten. Hier ein paar Überlebenstipps. Teilweise gereimt.

  • 1. Starten und Ankommen in der strahlenden Sonne, ein Regenguss während der Fahrt, ist eine Wonne. (Trifft auf Fahrradfahren und Laufen zu)
  • 2. Stehst du an einem Ende der Uni und siehst strahlenden Sonnenschein, stelle dich am anderen Ende der Uni auf Regen ein. (Liegt wohl daran dass mein Bike an diesem Ende steht.)
  • 3. Der Wetterbericht sagt Sonne vorraus, lass trotzdem nicht den Regenschirm zuhaus. (Denn auch wenn die Sonne scheint, kann es regnen)
  • 4. Wer einen Berg mühsam hochradelt, kann davon ausgehen auch wieder gemütlich runterzuradeln (Gegenwind hat man immer. Egal wohin man fährt) (Hat wer dafür einen guten Reim?)
  • 5. Florenz auf Bürgersteig + Wasser auf Strasse + LKW von vorne = verdammt nass
  • 6. Irische Fahrradbremsen funktionieren nicht bei Nässe. Erwähnte ich schon die Berge?
  • .

Naja, jedenfalls hab ich gerade einen tollen Schnupfen bekommen. Passend zur Reading Week (eine Woche frei).

Die Schwestern kommen

Mittwoch, Oktober 22nd, 2008


Im November. Juhu.

One Week in Letterkenny

Montag, Oktober 20th, 2008

Wer wissen will was ich in der letzten Woche gemacht habe, hier das Video. Aber, ich hab auch studiert. Wirklich.


One Week in Letterkenny from Florenz on Vimeo.

Die Bilder stammen teilweise vom Erasmustrip, einer Franzosenparty und einen verkaterten Kaffee ausserhalb unseres Hauses.

Die Serienbildfunktion meiner Lumix ist aber auch einfach zu gut!

Letterkenny 1990

Montag, Oktober 20th, 2008

Ich hab gerade folgendes Video auf Vimeo.com gefunden. Aufgenommen in den frühen 90ern. In Letterkenny. Wenn ich mir das so anschaue und die Stadt nicht kennen würde, wäre meine Wahl bestimmt NIEMALS auf Letterkenny gefallen. Im Vergleich zu heute kann man aber sagen dass der irische Aufschwung deutlich zu sehen ist.

The Port Road, Letterkenny. from Digipics Studio on Vimeo.

Aus der dazugehörigen Videobeschreibung auf Vimeo:

Recorded in the early 1990’s in Letterkenny, County Donegal, this video shows the Dry Arch Pub (changed), the Clanree Hotel (changed), the old Tourist Office (gone), Charles Kelly’s store (gone) and the Mount Errigal Hotel (changed).

At the Station Roundabout there is Peadar Murphy’s residence (replaced), Peadar’s Bar (replaced) and further along is the old ESB shop (closed).

Okay, zugegeben, wer die Stadt nicht kennt, für den wird das Video wahrscheinlich stinklangweilig sein. Vielleicht hab ich morgen ein besseres Video parat.

Gleann Cholm Cille

Sonntag, Oktober 19th, 2008


Am 15 und 16 Oktober fand ein vom College finanzierter 2 Tages Trip für Erasmusstudenten statt. Das Ziel war Gleann Cholm Cille, eine Gaelic Speaking Region, wo wir mehr über die Sprache, Tradition und Geschichte von Donegal und Irland erfahren sollten.
Nach einer kurzen Einführung gegen Mittag, ging es direkt auf eine kleine Wanderung. Ein rüstiger, wetterfester Rentner zeigte uns das Tal von Gleann Cholm Cille, sehr idyllisch nebenbei. Neben einer alten Kirche, inklusive unterirdischen Höhlensystem (In das Dragos gleich mit Kamera reingefallen ist, hihihi) und einigen Überresten der Kelten, gab es auch einen alten Signalturm (wie wir bereits auch auf unseren Trip nach Slieve Leigh gesehen haben. Ein langer harter Weg, aber es hat sich gelohnt, auch wenn ich mich ein oder zwei mal knietief im Matsch wiedergefunden habe.
Abends gab es dann “Singen” und “Tanzen” im irischen Stil, wobei ich mich aber dezent zurückgehalten habe. Anschließend ein Pubbesuch, d.h. Unmengen an Guinness für uns.

Der nächste Tag begann wieder um 8 Uhr, diesesmal haben wir mehr über die gaelische Sprache erfahren und gleich vergessen. Danach hatten wir noch eine Vortrag über den Einfluss der Sprache auf den Rest der Welt. Wollt uns der Typ erzählen dass im Stadtnamen “Regensburg” was Gällisches drinne ist. Das Wort “Fort” - im Gällischen “Dun”. Hm. Naja, nicht drüber nachdenken.

Anschließend ein FolkMuseum, neben einen wunderbaren Strand (inklusive totem Schaf). Und dann natürlich noch einmal nach Slieve Leigh. Diesesmal ganz nach oben. Mit Minibussen. Auf einer Strasse welche direkt an einen Abhang verlief und mir wirklich zum ersten Mal in Leben Angst gemacht hat. HELP!!!.

Das war dann auch der zweite Tag und anschließend mehr als kaputt zurück nach Letterkenny wo ich nichts anderes machen wollte als … SCHLAFEN!

Weitere Fotos, nach dem Klick!
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